Über mich

Mein Name ist BERNHARD BECK, und ich bin ein Knecht Jesu Christi, berufen durch die Gnade Gottes und getra­gen durch die Kraft seines Heili­gen Geistes. Mein Leben, mein Glauben und all mein Streben drehen sich um meinen Her­rn und Erlös­er, der mich aus Dunkel­heit in sein wun­der­bares Licht gerufen hat (1. Petrus 2,9). Ich bin Luther­an­er, ein Glied am Leib Christi, tief ver­wurzelt in unserem Beken­nt­nis und doch lebendig in der per­sön­lichen Beziehung zu Jesus Chris­tus.

Mein Glaube ist nicht nur The­o­rie oder ein rein intellek­tuelles Ver­ständ­nis der Bibel – er ist lebendig, durch Begeg­nun­gen mit meinem Her­rn genährt und ständig im Rin­gen um ein Leben in sein­er Nach­folge. Ich bin kein vol­lkommenes Werkzeug, aber ich bin ein williges Werkzeug in Gottes Hand, das täglich aus sein­er Gnade lebt. Mein Glaube wird geprägt von tiefer Dankbarkeit für das, was Chris­tus für mich und für uns alle getan hat: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ (Eph­eser 2,8)

Dieser Blog ist Aus­druck mein­er Liebe zu Jesus Chris­tus und ein Raum, in dem ich Zeug­nis von seinem Wirken in meinem Leben gebe. Er soll ein Ort sein, an dem die Bibel nicht nur als ein Buch von gestern gele­sen wird, son­dern als das lebendi­ge Wort eines lieben­den Gottes, der heute noch zu uns spricht. Ich glaube zutief­st daran, dass die Heilige Schrift nicht nur trösten, son­dern auch bewe­gen und verän­dern kann. Gott hat die Bibel nicht gegeben, damit wir sie nur studieren und analysieren, son­dern damit unser Herz berührt wird, unser Leben verän­dert wird und wir näher zu Jesus Chris­tus geführt wer­den.

Oft komme ich ins Staunen, wie lebendig, wie tief­gründig und zugle­ich wie tröstlich diese Worte sind. „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schär­fer als jedes zweis­chnei­di­ge Schw­ert.“ (Hebräer 4,12) Die Ausle­gun­gen, die ich hier teile, entsprin­gen nicht allein Büch­ern oder the­ol­o­gis­chem Wis­sen, son­dern aus dem per­sön­lichen Gebet, aus Stun­den des Nach­denkens und aus Momenten, in denen Jesus selb­st mich gelehrt und geführt hat. Mein Inner­stes wird bewegt, wenn ich Worte der Schrift studiere, wenn ich sie medi­tiere und sehe, wie Gottes Geist sie in mir lebendig macht.

Mehr und mehr spüre ich, dass ich in meinen Ausle­gun­gen nicht nur erk­lären möchte, was ein Text bedeutet, son­dern bezeu­gen, wie er mich selb­st trifft, formt und verän­dert. Darum werde ich kün­ftig bewusster in der Ich‑Form schreiben: nicht als the­ol­o­gis­ches Lehrbuch, son­dern als ein Men­sch, der unter dem Wort ste­ht, der ringt, der lernt, der getröstet wird und der manch­mal auch zurecht­gewiesen wird. Ich möchte teilen, was ein Abschnitt der Heili­gen Schrift für meinen eige­nen Weg mit Chris­tus bedeutet; für meine Nach­folge, meine Entschei­dun­gen, meine Hoff­nun­gen und meine blind­en Fleck­en. Denn das lebendi­ge Wort Gottes spricht nicht nur all­ge­mein, son­dern per­sön­lich; und ich möchte ehrlich bezeu­gen, wie es mich selb­st führt.

Ich möchte hier ehrlich und offen­siv von meinem Glauben erzählen – von meinen indi­vidu­ellen Erfahrun­gen, von meinem Rin­gen und Zweifeln, vom Staunen über Gottes Wun­der und von der Freude, die ich in meinem Her­rn finde. Es geht mir dabei nicht darum, große The­o­rien aufzustellen oder Debat­ten zu führen, son­dern zu teilen, wie Gott ein Leben verän­dert und führt. Vielle­icht erkennst du dich in meinen Worten wieder oder vielle­icht regen sie an, selb­st die Bibel aufzuschla­gen und in die lebendi­ge, ewige Wahrheit einzu­tauchen.

Als Luther­an­er lebe ich im Ver­trauen auf die Recht­fer­ti­gung aus Glauben allein. Diese Gewis­sheit, dass Chris­tus mich durch seine Gnade zu seinem Kind gemacht hat, ist die Grund­lage meines Lebens. Ich glaube, dass wir als Chris­ten berufen sind, Licht und Salz in dieser Welt zu sein, aber vor allem, Gott Ehre zu geben in allem, was wir tun. Ob ich schreibe, bete, arbeite oder stille vor meinem Her­rn ste­he – mein ganzes Sein ist Aus­fluss der Liebe Christi, mit der er mich zuerst geliebt hat. „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1. Johannes 4,19)

Und so schreibe ich. Nicht, weil ich vol­lkom­men wäre oder alle Antworten hätte, son­dern weil Gott in mein­er Schwäche mächtig ist und ich aus sein­er Kraft leben darf. Ich lerne jeden Tag ein wenig mehr, was es heißt, sein Knecht zu sein. Es bedeutet für mich, demütig zu bleiben, offen zu sein für Kor­rek­tur und Leitung durch den Heili­gen Geist und darauf zu ver­trauen, dass Gottes Wege immer höher und bess­er sind als unsere eige­nen (Jesa­ja 55,8–9).

Ich weiß, dieser Blog wird von Men­schen gele­sen – Men­schen wie du, die vielle­icht suchend, fra­gend, zweifel­nd oder voller Sehn­sucht nach mehr von Gott sind. Vielle­icht wirst du durch meine Worte ermutigt, getröstet oder sog­ar her­aus­ge­fordert. Alles, was hier ste­ht, soll nicht ich ver­her­rlichen, son­dern allein der Herr, der Him­mel und Erde gemacht hat. Möge alles, was du hier liest, dich näher zu Jesus Chris­tus führen – zu dem einen, der uns ruft: „Kommt her zu mir, alle, die ihr müh­sam und beladen seid; ich will euch erquick­en.“ (Matthäus 11,28)

In Chris­tus ver­bun­den,
Knecht Jesu Christi

BERNHARD BECK